Schloss Trakošćan

Das Schloss Trakošćan entstand im 13. Jahrhundert als kleine Beobachtungsfestung im Befestigungssystem von Nordwestkroatien und diente der Überwachung des Weges von Ptuj bis zum Bednja-Tal.

Der Legende nach bekam die Festung ihren Namen nach einer thrakischen Festung (arx Thacorum), die angeblich seit der Antike existierte. Einer anderen überlieferten Sage nach wurde sie nach den Rittern Drachenstein benannt, die im frühen Mittelalter über diese Gebiete herrschten.

Die unmittelbare Umgebung des Schlosses ist als Landschaftspark gestaltet, in dem sich ein See, Wiesen und Gruppierungen von Bäumen und Büschen, die eine harmonische hortikulturelle Einheit bilden, befinden. Die Parkanlage entwickelte sich zum Teil aus dem autochthonen Traubeneichen- und Hainbuchenwald. Darin wurden verschiedene exotische Baumsorten gepflanzt, die der Parkanlage besonders im Herbst Buntheit und Dynamik verleihen. Die Anwesenheit von Nadelbäumen (vor allem der Weißtanne) auf diesen Höhen (250 m) bestätigt eine Vegetationswende, beziehungsweise die Anwesenheit von Arten, die karakteristisch für größere Meereshöhen sind und ungekehrt, an den höheren Hängen treffen wir Laubbäume, die für niedrigere Meereshöhen charakteristisch sind.

Ein besonderes und erkennbares Merkmal von Trakošćan ist der große 1,5 km lange künstliche See, dessen Oberfläche ungefähr 17 Hektar und Tiefe 2,5 Meter beträgt. Im Sommer erwärmt sich das Seewasser bis 22 °C, während die Oberfläche im Winter für drei Monate vereist. Seit seiner Entstehung hatte der See eine doppelte Funktion: eine wirtschaftliche als Fischteich und eine ästhetische als dekoratives Element, was für die romantische Parkarchitektur üblich war. Entlang des Sees selbst wurden Wanderwege eingerichtet, die sein Ufer in eine einzigartige Promenade verwandeln.

 

Im Preis inbegriffen:

  • Eintrittskarte für das Museum
  • Führung

Preise auf Anfrage und nach Verfügbarkeit.
Alle Preise sind für mindestens 21 Personen gültig.